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Musik

 The Ocean in me (2018)

The Colour of the Moon (2019)

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auf Tour im Herbst 2019


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Zu Beginn die Fakten, weil wir alle keine Zeit haben und Schubladen zur Orientierung brauchen: Moonmind macht feinen melancholisch-optimistischen und tiefsinnig-eingängigen Indie-Pop. Der Kern von Moonmind: Susann mit Gitarre und einer Stimme, die alle Register zieht – von Beton bis Sternschnuppe. Hendrik, der ausbalanciert, musikalische Fundamente legt – ob mit eigener Stimme oder Bass und Synthie. Gelegentlich gibt es instrumentelle Verstärkung durch weitere Musiker an E-Gitarre und Drums. Meist wird Englisch gesungen. Gelegentlich Deutsch.

Moonmind veröffentlicht eine neue EP. „The Colour of the Moon“ heißt sie und ist Teil 2 einer Trilogie, die mit „The Ocean in me“ ihren Anfang fand. Fünf Stücke sind zu hören. Das Intro drückt die Reset-Taste in Ohren und Seele. Reinigt mich von all der akustischen Umweltverschmutzung, die ich mit mir durch den zugedröhnten Alltag schleppe. Und dann kommen eins, zwei, drei, vier Stücke, die mich gleich beim ersten Hören gefangen nehmen. Klar, ich kann die Stücke noch gar nicht kennen, doch es ist, als würde ich die Klänge schon lang in mir selbst tragen.

Und plötzlich fällt auf: Moonmind macht Musik, die nicht nur ruckzuck ins Ohr geht. Das geht ins Herz, in den Bauch und schließlich in den Kopf. Irgendwann höre ich mir selbst bei dem zu, was ich da mit Susann und Hendrik mitsinge: „Du bist mein Winter ... mit dir ist immer Winter ... Schnee von gestern fällt, begräbt das Leben unter sich, doch kühlt auch heiße Narben...“ Zeilen wie diese scheinen Moonmind locker aus Seele und Feder zu fließen. Sie legen die vielgestaltig-symbolische Kraft offen, die Winter dank Schnee, Eis, Kälte und Dunkelheit hat und zaubern mir doch gleichzeitig ein Lächeln ins Herz. Wir haben uns daran gewöhnt, zu sagen, dass jegliches im Leben nicht nur eine, sondern mindestens zwei Seiten hat. Die Melodien und Texte von Moonmind öffnen ganz unbeschwert die dritte, vierte, fünfte, x-te Seite einer Sache. Ganz leicht machen sie das – mit einem herrlich ausgebreiteten Moll-Teppich, in den plötzlich ein strahlendes Dur eingewebt ist. Mit Worten und Sätzen, die dieses verrückt schöne und schön verrückte Leben in Glück, Melancholie und all den vielen Facetten dazwischen gleichermaßen fassen. Mit Musik, die Dich daran erinnert, dass Dir jedes noch so warme und schöne Licht egal wäre, würdest Du die Kühle von Dunkelheit und Schatten nicht kennen.

Das einzig Bedauerliche, das über „The Colour Of The Moon“ zu berichten wäre, klingt nach einer Plattitüde, ist aber ehrlich gemeint: es sind nur fünf Stücke. So ist das halt bei einer EP. Empfehlung: in Kombination mit der ersten EP hören und vorfreudig die dritte EP erwarten.

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booking@moonmind-band.de

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